Schlagwort: Diemeltal

  • Frühlingserwachen. Meine dritte Diemeltal-Tour.

    Was für ein Tag! ☀️

    Unsere dritte gemeinsame Wanderung durchs Diemeltal. Nach der stimmungsvollen Weihnachtstour und der winterlichen Schneerunde im Januar stand die Tour dieses Mal ganz im Zeichen des Frühlingsanfangs. Und man kann es nicht anders sagen: Die Natur hat pünktlich abgeliefert!

    Schon nach den ersten Metern lag dieses besondere Gefühl in der Luft. Die Sonne wärmte das Gesicht, die Landschaft erwachte langsam. Und überall gab es etwas zu entdecken. Die ersten Schmetterlinge flatterten durch die Wiesen, als wollten sie uns persönlich begrüßen. Auch die Frühblüher ließen sich nicht lange bitten: zarte Veilchen, Bärlauch, Lerchensporn, die ersten Buschwindröschen und viele kleine Farbtupfer, die zeigen: der Frühling ist da. 🌸

    Aber nicht nur die Natur hat gestrahlt ☺️. Auch die Gruppe war einfach großartig. So viel gute Laune, so viel Lachen, so viel Leichtigkeit. Es war harmonisch, lebendig und einfach schön zu sehen, wie aus einer Gruppe Menschen für ein paar Stunden eine kleine Gemeinschaft wird. Die kleinen Spiele unterwegs haben ihr Übriges getan. Locker, verbindend und mit ganz viel Spaß.

    Ein echtes Highlight wartete dann wie immer am Ende: das liebevoll vorbereitete Picknick aus dem „Kofferraum-Café“ 🚙🧺: selbstgemachter Eierlikörkuchen, kleine Osterhasen als süße Vorfreude auf die kommenden Feiertage, leckere Dips mit Crackern – und natürlich frisches Bärlauchpesto. Ein perfekter Abschluss für eine rundum gelungene Tour.

    Und ich?

    Ich hatte – wie jedes Mal – dieses leichte Kribbeln im Bauch am Anfang. Die Aufregung, ob alles klappt, ob es den Leuten gefällt. Und dann dieser Moment, wenn alles ins Fließen kommt und man einfach merkt: Genau das ist es. Genau mein Ding 🐐.

    Ich bin einfach unglaublich dankbar. Für diese Tage, für die Menschen, die dabei sind und für die Unterstützung meiner drei Männer, die mich immer wieder bestärken, diesen Weg zu gehen 💚.

  • Wo wohnt der Ameisenbläuling

    Informationen zur Tour

    • Länge: ca. 9 Kilometer
    • Dauer: ca. drei Stunden
    • Die Wegstrecke ist nicht barrierefrei
    • Maximale Gruppengröße: 15 Personen
    • Anmeldung erforderlich

    Höhenprofil

    Termine und Buchung

    Anmeldung telefonisch: 0 56 71 / 92 59 56

    Geplante Termine für diese Tour:

    DatumPlätzeAnmeldung
    Donnerstag, 30.04.2026
    17:00 Uhr
    4 freie PlätzeZur Tour anmelden

    Treffpunkt jeweils

    • Dorfkirche Friedrichsdorf, 34369 Hofgeismar-Friedrichsdorf
    • In Google Maps öffnen: Treffpunkt

    Die Tour

    Wo genau der Ameisenbläuling zu finden ist, lässt sich nicht einfach sagen. Man muss sich auf den Weg machen.

    Diese Wanderung führt durch eine Landschaft, die auf den ersten Blick ruhig wirkt. Sanfte Hügel, weite Blicke, stille Wege. Und doch steckt hier, oft ganz verborgen, erstaunlich viel Leben.

    Zwischen Wacholder und offenen Flächen zeigt sich, wie vielfältig die Natur im Diemeltal ist. Es summt, flattert und bewegt sich, wenn man sich Zeit nimmt und genauer hinschaut. Vieles bleibt im Verborgenen, manches zeigt sich nur für einen kurzen Moment.

    Und genau darum geht es auf dieser Tour.

    Mit etwas Glück begegnen wir diesem ganz besonderen Bewohner der Landschaft: dem Ameisenbläuling. Ein Schmetterling, der nicht überall zu finden ist und sich nicht jedem sofort zeigt. Wer ihn entdecken möchte, braucht ein wenig Geduld, Aufmerksamkeit und vielleicht auch ein bisschen Glück.

    Wir sind gemeinsam unterwegs, lassen uns Zeit, schauen genauer hin und nehmen wahr, was oft übersehen wird. Die Wege führen durch abwechslungsreiche Natur, durch offene und ruhige Abschnitte, die Raum lassen für Gespräche oder einfach für das stille Unterwegssein.

    Es ist eine Tour für alle, die gern draußen sind und sich darauf einlassen möchten, die Natur neu zu entdecken. Ohne Eile, aber mit offenen Augen.

    Und manchmal reicht genau das, um etwas Besonderes zu finden.

    Mitzubringen

    • Wetterangepasste Kleidung und Schuhe
    • geeignete Rucksackverpflegung

    Kosten

    • Erwachsene (ab 18 Jahren): 7,00 €
    • Jugendliche/Kinder (7-17 Jahre): 3,00 €
    • Kinder (unter 7 Jahre): kostenfrei
    • Barzahlung vor Ort

  • Pressetermin mit zwei Bürgermeistern

    Am Montag in dieser Woche stand etwas auf meinem Programm, das man als Bergziege auch nicht alle Tage erlebt: ein Pressetermin. Und zwar zum Start des neuen Naturerlebnisprogramms im Naturpark Reinhardswald 🌳.

    Mit dabei waren unter anderem Torben Busse, Bürgermeister von Hofgeismar und stellvertretender Vorsitzender des Naturparks Reinhardswald, sowie Manuel Zeich, Bürgermeister von Trendelburg und Vorstand Naturpark Reinhardswald e. V. Für meine Wanderungen rund um Diemeltal und Holzapetal also genau die richtigen Ansprechpartner 😊.

    Saisonstart Naturerlebnisprogramm 2026

    Vorgestellt wurde das Naturerlebnisprogramm für 2026 mit über 170 Veranstaltungen, von Wanderungen über Naturführungen bis zu Familienangeboten. Bergziegen Touren inklusive 🐐💚. Viele zertifizierte Natur und Landschaftsführerinnen und -führer sind daran beteiligt und seit meiner Ausbildung im letzten Jahr gehöre ich nun auch dazu.

    Für mich sind das immer noch besondere Momente. Denn hinter diesem Programm steckt genau das, was ich so gerne mache: Menschen draußen unterwegs begleiten, Geschichten über Landschaft und Natur erzählen und gemeinsam entdecken, wie schön unsere Region ist.

    Der Pressetermin war also ein bisschen offizieller als eine Wanderung im Reinhardswald. Aber am Ende ging es um dasselbe wie bei jeder Tour: rausgehen, die Natur erleben und den Blick für das Besondere schärfen.

    Oder, ganz bergziegenmäßig gesagt: Der Reinhardswald hat viele Wege. Und wir gehen einfach los 💚.

  • Frühjahrs-Ausstellung Kassel: Bergziege trifft Messehalle

    Zurzeit läuft auf dem Kasseler Messegelände die Frühjahrs-Ausstellung (noch bis zum 8. März) und wer dort unterwegs ist, merkt schnell: Hier trifft man sich zum Stöbern, Informieren und Pläne schmieden. Zwischen Haus, Freizeit und allem, was den Frühling einläutet, ist auch der Naturpark Reinhardswald mit einem Stand vertreten und genau dort durfte ich am Montag einen ganzen Tag lang mit anpacken.

    Für mich war das eine spannende Mischung aus „Naturpark erklären“ und „Menschen neugierig machen“. Viele kamen mit ganz konkreten Fragen: Wo kann man gut wandern, welche Runde lohnt sich gerade jetzt, was ist auch mit Kindern machbar und wo gibt es die schönsten Wege, ohne dass es gleich eine Expedition wird. Über den Tag verteilt waren es mehr als 160 Besucher.

    Esther auf dem Messestand des Naturpark Reinhardswald

    Neben den Klassiker-Themen rund um den Reinhardswald ging es bei mir auffällig oft um zwei Gegenden, die ich sehr gern nach vorne schiebe: Diemeltal und Holzapetal. Dafür hing am Stand auch ein kleines Plakat, das im Grunde eine Frage stellt, die man viel zu selten laut ausspricht: „Weißt du eigentlich, wie schön es dort ist?“
    Spoiler: Viele wussten es nicht. Noch nicht 😉🐐. Aber nach ein paar Tipps, Bergziegen-Beratung, etwas Kartenmaterial und ein paar echten Tourenideen hatte ich das Gefühl, dass sich da bei einigen direkt neue Ziele im Kopf festgesetzt haben.

    Und so wurde aus mancher Frage nach dem Naturpark ziemlich schnell ein Austausch über Wanderlust, Lieblingswege und geführte Touren.

    Bergziege unterwegs auf der Frühjahrs-Ausstellung in Kassel

    Unterm Strich war es ein richtig guter Tag: viele Begegnungen, viele freundliche Gespräche und ganz viel Lust auf draußen. Wer die Frühjahrs-Ausstellung noch besuchen möchte: Der Naturpark Reinhardswald freut sich in Kassel über Besuch. Und die Bergziege sowieso 🐐🌿💚.

  • Wenn Wege größer werden – und die Vorfreude gleich mit

    In den letzten Wochen habe ich gemerkt, wie viel Freude mir das Entwickeln neuer Touren macht. Strecken zusammensetzen, Wege ausprobieren, Ideen sortieren und langsam spüren, wie daraus etwas „wunderbares Wanderbares“ entsteht. Und dann kommen Rückmeldungen. Fragen. Anmeldungen. Menschen, die Lust haben, genau diese Wege mitzugehen. Das fühlt sich gerade richtig gut an.

    Drei Länder in zwei Tagen – eine neue Dimension

    Nach den ersten Touren, die gut an einem Tag zu bewandern sind, ist in mir die Idee gewachsen, noch einmal anders zu denken. Weiter. Größer. Mit mehr Zeit. So ist die Idee zur Tour „Drei Länder in zwei Tagen“ entstanden.

    Zum ersten Mal geht es über zwei Tage hinweg, mit Übernachtung und allem, was dazugehört. Nicht, um möglichst viel Strecke zu machen, sondern um dem Unterwegssein mehr Raum zu geben. Für Gespräche, Pausen, Eindrücke, für müde Beine am Abend und das Wiederaufbrechen am nächsten Morgen. Eine Tour, die bewusst eine neue Dimension öffnet.

    Drei Länder in zwei Tagen“ ist seit ein paar Tagen online. Und tatsächlich sind bereits die ersten Anmeldungen eingegangen 🤩💚. Das freut mich riesig, denn diese Tour ist anders als das, was bisher da war. Ein bisschen außergewöhnlicher, ein bisschen abenteuerlicher. Und genau das war die Idee dahinter.

    Ausgebucht – ein schönes Zeichen

    Dass die Touren insgesamt gut angenommen werden, zeigt sich auch an anderer Stelle: Die Holzapetal-Tour am 21. Februar ist auch schon ausgebucht. Ich freue mich sehr, dass das Konzept trägt und die Idee aufgeht. Dass ruhige Wege, bewusstes Gehen und gemeinsames Unterwegssein genau das sind, wonach viele suchen. Danke für euer Vertrauen 💚.

    Wenn im Hintergrund alles rund läuft

    Was ich gerade ebenfalls sehr zu schätzen weiß: dass im Hintergrund alles zuverlässig funktioniert. Anmeldung, Buchung, Überblick behalten. Dinge, von denen ich am Anfang dachte, sie würden erst später eine größere Rolle spielen. Jetzt merke ich: Gut, dass sie schon da sind. Ein Gruß geht raus an meinen Steinbock-Admin 😘, der früh gesagt hat: „Das bauen wir lieber gleich ordentlich.“ Recht gehabt 😄.

    So bleibt der Kopf frei für das, worum es mir eigentlich geht: die Wege, die Menschen und das Draußensein 🍀.

    Und jetzt?

    Jetzt bin ich vor allem gespannt. Auf die kommenden Touren, auf neue Gruppen, auf weitere Ideen. Das Ganze entwickelt sich gerade lebendig, stimmig und angenehm fordernd. Im besten Sinne.

    Bleibt neugierig 🌿🐐

  • Drei Länder in zwei Tagen

    Eine außergewöhnliche Rundwanderung durch Nordhessen, Südniedersachsen und Ostwestfalen

    Informationen zur Tour

    • Dauer: Verteilt auf 2 Wandertage
    • Länge: ca. 54 Kilometer
      • Tag 1: ca. 24 Kilometer
      • Tag 2: ca. 30 Kilometer
    • Die Wegstrecke ist nicht barrierefrei
    • Maximale Gruppengröße: 11 Personen
    • Anmeldung erforderlich

    Höhenprofil

    Tag 1:

    Tag 2:

    Termine und Buchung

    Anmeldung telefonisch: 0 56 71 / 92 59 56

    💡 Nach der Anmeldung über den untenstehenden Buchungslink erhältst du von mir eine persönliche E-Mail mit weiteren Informationen zur Tour sowie einer Teilnahmevereinbarung. Diese dient der verbindlichen Anmeldung, da Übernachtung und Anreise im Voraus organisiert und bezahlt werden.

    Geplante Termine für diese Tour:

    DatumPlätzeAnmeldung
    Samstag, 30.05.2026
    07:45 Uhr
    AusgebuchtWarteliste (falls Plätze frei werden)

    Treffpunkt

    • Park & Ride-Parkplatz am Bahnhof Hofgeismar. Von dort fahren wir gemeinsam mit der RegioTram zum Wanderstart nach Hümme.
    • In Google Maps öffnen: Treffpunkt

    Die Tour

    Zwei Tage. Drei Bundesländer. Rund 54 Kilometer voller Panorama, Geschichte und echter Wanderfreude. Diese Tour ist mehr als nur Strecke. Sie ist ein kleines Abenteuer vor der eigenen Haustür.

    Unser gemeinsamer Wander-Startpunkt ist der Bahnhof in Hümme, den wir bequem mit der RegioTram von Hofgeismar aus erreichen. Von hier aus beginnt unsere Rundwanderung, die uns nach zwei intensiven Tagen wieder genau an diesen Ort zurückführt.

    Wo Landschaft Geschichte erzählt

    Der erste Wandertag führt uns über ruhige Wege entlang von Waldkanten, durch offene Landschaften und vorbei an Spuren vergangener Zeiten. Alte Trassen, sanfte Höhen und immer wieder kleine Ausblicke prägen diesen Abschnitt. Ein erstes klares Highlight ist die Umgebung der Trendelburg, wo Wald und Geschichte auf besondere Weise zusammenkommen.

    Unterwegs bleibt Zeit für Pausen, Gespräche und bewusstes Gehen. Am Nachmittag erreichen wir Helmarshausen, wo wir in der Jugendherberge übernachten. Gemeinsames Abendessen, entspanntes Zusammensitzen und der Austausch über die Erlebnisse des Tages gehören genauso dazu wie müde Beine und das gute Gefühl, angekommen zu sein.

    Flüsse, Höhen und neue Perspektiven

    Am zweiten Tag wird die Runde größer. Wasser begleitet uns auf unterschiedlichen Wegen, Grenzen werden überschritten, fast beiläufig. Weite Landschaften wechseln sich mit stillen Abschnitten ab, immer wieder öffnen sich neue Blickwinkel. Ein besonderer Moment dieses Tages ist ein Aussichtspunkt, der den Blick weit über das Wesertal freigibt.

    Ein weiteres kleines Abenteuer gehört ebenfalls dazu, bevor wir durch offene Höhen, abwechslungsreiche Wege und vertrauter werdende Landschaften weiterwandern. Schritt für Schritt schließt sich schließlich der Kreis und wir kehren nach Hümme zurück.

    Erschöpft, zufrieden und mit dem Gefühl, etwas Besonderes erlebt zu haben. Zwei Tage voller Wege, Weite und gemeinsamer Zeit.

    Und manchmal reicht genau das, um den Kopf frei und das Herz ein bisschen weiter zu machen.

    Mitzubringen

    • Wetterangepasste Kleidung und Schuhe
    • Alles, was du nach einem Wandertag für eine entspannte Nacht und für den nächsten Morgen brauchst, gehört ins Gepäck
    • Geeignete Rucksackverpflegung
    • Bargeld für den Besuch eines Ausflugslokals an der Strecke und für Getränke in der Jugendherberge

    Kosten

    • Erwachsene (ab 18 Jahren): 89,00 €
      • inkl. Bahnticket
      • inkl. Übernachtung in der Jugendherberge
      • inkl. Abendbrot, Frühstück und Lunchpaket
    • Vorkasse

  • Neujahr im Diemeltal – der Schmetterlingssteig im Winterkleid

    Manche Wege verändern ihr Gesicht mit den Jahreszeiten. Und manchmal fühlt es sich an, als würde man eine vertraute Strecke ganz neu entdecken.

    Heute fand die zweite Bergziegen-Tour statt: Neujahr im Diemeltal auf dem Schmetterlingssteig. Die Strecke war dieselbe wie im Dezember. Und doch war alles anders. Schnee, Sonne und klare Winterluft haben dem Weg eine ganz eigene Stimmung geschenkt ❄️☀️.

    Kaiserwetter und Vorfreude

    Wir sind bei echtem Kaiserwetter gestartet. Blauer Himmel, glitzernder Schnee und eine Wandergruppe, die sich sichtlich auf den Tag gefreut hat 😊. Mit 14 Teilnehmern sind wir um 12:00 Uhr in Lamerden gestartet.

    Für mich war es wieder aufregend. Aber diesmal überwog ganz klar die Vorfreude. Die Lust, draußen zu sein, gemeinsam unterwegs zu sein und den Winter auf diesem besonderen Weg zu erleben. Meinen Wandergästen diese Umgebung in winterlicher Klarheit zu zeigen und sich gemeinsam davon verzaubern zu lassen.

    Winter verändert den Blick

    Der Schmetterlingssteig zeigt sich nämlich im Winter von einer ganz eigenen Seite. Alles wirkt ruhiger, klarer und konzentrierter. Der Schnee dämpft die Geräusche, das Licht ist zugleich härter und weicher. Man schaut genauer hin und setzt jeden Schritt bewusster 👣.

    Das Laufen war an einigen Stellen anspruchsvoller und verlangte Aufmerksamkeit und gegenseitige Rücksicht. Genau das hat die Gruppe noch näher zusammengebracht. Diese Mischung aus Achtsamkeit, Bewegung und gemeinsamer Erfahrung war deutlich spürbar.

    Lachen, Lauschen und Erzählen

    Auch diesmal wurde unterwegs gespielt, gelauscht und erzählt. Schon beim Wer-bin-ich-Spiel wurde viel gelacht 😄 und spätestens bei der Hörübung mit den kleinen Filmdosen entstand wieder dieses lebendige, wuselige Miteinander, das ich so liebe.

    Später, als Fotografien auf dem Boden lagen und jeder sich ein Bild aussuchen durfte, entstanden kleine persönliche Geschichten. Unterschiedliche Blickwinkel, kurze Gedanken, manchmal überraschend, manchmal berührend. Genau diese Momente machen jede Gruppe einzigartig.

    Sonne, Schnee und eine gemeinsame Pause

    Am Schwiemelkopf angekommen, erwartete uns ein wundervolles Winterpanorama: Sonne über dem Diemeltal, glitzernder Schnee und ein weiter Blick in die Landschaft ✨. Zeit für eine Brotzeit, für Gespräche und gemeinsames Lachen.

    Auf dem weiteren Weg durfte auch die Geschichte vom Ameisenbläuling nicht fehlen. Ein kleines Beispiel dafür, wie eng in der Natur alles miteinander verbunden ist und wie viel Vielfalt es direkt vor unserer Haustür gibt 🦋.

    Ein warmer Abschluss

    Unten am Fahrradweg wartete zum Abschluss noch einmal eine kleine Stärkung mit heißen Getränken und etwas Süßem ☕🍪. Ein Glückskäfer und ein Glücksschweinchen begleiteten die Wünsche fürs neue Jahr.

    Beim Abschlussspiel wurde noch einmal gemeinsam zurückgeblickt, gelacht und gestaunt. Der Rückweg nach Lamerden war geprägt von glatten Stellen 🧊, Gesprächen, Erinnerungen und diesem guten Gefühl, gemeinsam etwas so schönes erlebt zu haben.

    Lust auf mehr

    Diese zweite Tour hat mir erneut gezeigt, wie unterschiedlich ein Weg sein kann und wie sehr der Winter ihm eine eigene Tiefe verleiht. Die Offenheit der Gruppe, die Freude am Mitmachen und die besondere Atmosphäre dieses Tages bleiben. Vielen Dank an meine lieben Teilnehmer von heute 💚!

    Und ja: Die Ideen für weitere Touren sind längst da. Es wird also weitergehen.

    Bleibt neugierig.

  • Diemeltal entdecken – Schmetterlingssteig als Schatzkammer der Natur

    Informationen zur Tour

    • Länge: ca. 6,5 Kilometer
    • Dauer: ca. drei Stunden
    • Die Wegstrecke ist nicht barrierefrei
    • Maximale Gruppengröße: 15 Personen
    • Anmeldung erforderlich

    Höhenprofil

    Termine und Buchung

    Anmeldung telefonisch: 0 56 71 / 92 59 56

    Geplante Termine für diese Tour:

    DatumPlätzeAnmeldung
    Sonntag, 05.07.2026
    11:00 Uhr
    11 freie PlätzeZur Tour anmelden
    Sonntag, 11.10.2026
    11:00 Uhr
    15 freie PlätzeZur Tour anmelden

    Treffpunkt jeweils

    • Gaststätte Lamerden, Sportplatzweg 7, 34396 Liebenau
    • In Google Maps öffnen: Treffpunkt

    Die Tour

    Riechen, hören, lächeln, staunen. Auf dieser Sinneswanderung für die ganze Familie wird das Diemeltal zum Erlebnis.

    Wir schlüpfen in Rollen, lassen Geräusche auf uns wirken, malen Erinnerungen auf Steine und entdecken in der Natur ein kleines Stück von uns selbst.

    Der Schmetterlingssteig zeigt uns, wie bunt und lebendig die Landschaft rund um Lamerden ist. Ein Tag voller Naturmomente, die bleiben. Dabei entdecken wir in der Natur auch immer wieder ein kleines Stück von uns selbst.

    Mitzubringen

    • Wetterangepasste Kleidung und Schuhe
    • geeignete Rucksackverpflegung

    Kosten

    • Erwachsene (ab 18 Jahren): 7,00 €
    • Jugendliche/Kinder (7-17 Jahre): 3,00 €
    • Kinder (unter 7 Jahre): kostenfrei
    • Barzahlung vor Ort

  • Winterzauber im Diemeltal – meine erste Tour und ein Tag, der bleibt

    Manchmal fühlt sich etwas genau so an, wie man es sich erhofft hat. Und manchmal sogar noch ein bisschen besser.

    Heute, am 14. Dezember 2025, durfte ich meine erste eigene Tour in Nordhessen führen: „Winterzauber im Diemeltal – Schmetterlingssteig als Schatzkammer der Natur“. Eine Tour, die mich schon lange begleitet hat. Zuerst als Idee, dann als Teil meiner Abschlussarbeit zur zertifizierten Natur- und Landschaftsführerin und nun endlich ganz real, mit einer wunderbaren Gruppe draußen im Winterlicht.

    Aufregung, Vorfreude und ein voller Startpunkt

    Ich war ehrlich gesagt ziemlich aufgeregt. Trotz guter Vorbereitung, Karteikarten und vieler Gedanken im Vorfeld. Gleichzeitig war da eine große Vorfreude. Um 11 Uhr trafen wir uns in Lamerden an der Dreschhalle beim Sportplatz. Die Tour war ausgebucht und zusätzlich waren noch drei Gäste aus der Familie dabei. Ein Start, der sich für mich sooooo gut angefühlt hat.

    Nach einer kurzen Begrüßung, Infos zur Strecke und einem augenzwinkernden Hinweis auf unsere „Höhenmeter-Herausforderung“ 😉 ging es los. Zunächst eine kleine Runde durchs Dorf, bevor wir Richtung Schwiemelkopf aufbrachen.

    Unterwegs auf dem Schmetterlingssteig

    Schon früh auf der Strecke wurde klar: Die Gruppe hatte Lust, sich einzulassen. Beim ersten kleinen Spiel „Wer bin ich?“ wurde gelacht, geraten und das Eis war schnell gebrochen.

    Auf dem Weg erzählte ich von der Entstehung des Schmetterlingssteigs, von der Idee dahinter und von Menschen wie Christiane Sasse, die diesen Weg mit viel Herzblut mitentwickelt haben. Auch Geschichten zur Landschaft, zum Diemeltal, zum Kalkbergwerk und zu den besonderen Buchenwäldern auf Kalkmagerboden fanden ihren Platz und sorgten für einige überraschte Gesichter.

    Ein besonders schöner Moment war die Sinnesübung zum Hören, bei der alle ganz bewusst innehielten. Diese kleinen stillen Augenblicke gehören für mich genauso zur Natur wie die weiten Ausblicke.

    Kreative Pausen, Aussicht und kleine Botschaften

    Am Schwiemelkopf angekommen, mit Blick in die winterliche Landschaft, war Zeit für eine Pause. Für Gespräche, Plätzchen, warmen Tee und für eine kleine kreative Aktion.

    Jede und jeder durfte sich einen Stein aussuchen und ihm eine Botschaft mitgeben: für sich selbst, für die Natur oder für einen anderen Menschen. Manche Steine blieben als kleine Zeichen am Weg liegen, andere wurden mitgenommen oder verschenkt. Ganz still, ganz persönlich.

    Auf dem Rückweg durch den Wald erzählte ich noch die Geschichte vom Ameisenbläuling, als wir an einem Ameisenhaufen vorbeikamen. Ein schönes Beispiel dafür, wie eng in der Natur alles miteinander verbunden ist.

    Ein runder Abschluss mit Wärme und Dankbarkeit

    Am Fahrradweg bei der Ostheimer Brücke wartete das letzte Spiel: ein kleines Quiz zum Ökosystem im Diemeltal, bei dem noch einmal vieles zusammenkam, was wir unterwegs erlebt und gehört hatten. Alle haben mit Bravour bestanden 😉 und vor allem mit viel Freude.

    Zum Abschluss gab es einen kleinen Umtrunk mit Glühwein, Kinderpunsch, Plätzchen, Dominosteinen und Weihnachtsmusik. Von dort ging es entspannt zurück nach Lamerden – mit vielen Gesprächen, Lachen und diesem Gefühl, dass etwas sehr Stimmiges entstanden ist.

    Danke – und Vorfreude auf das, was kommt

    Diese Tour war genau so, wie ich sie mir erhofft hatte. Die Offenheit der Gruppe, das Mitmachen und die Freude an den kleinen Momenten draußen haben mich sehr berührt.

    Mein herzliches Dankeschön geht an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die diesen Tag mit Leben gefüllt haben, an meine Familie, an Migo, Tom, Ben und Lea fürs Dabeisein, Fotografieren und Mittragen. Und an alle, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben.

    Ich freue mich nun sehr auf alles, was auf „meinem Weg“ noch so kommt: auf viele weitere gemeinsame Wege durch die Natur.

  • Heute in der HNA: mein kleiner Freund, der Ameisenbläuling

    Heute Morgen blättere ich ganz gemütlich durch die HNA und bleibe plötzlich an einem Foto hängen. Der Ameisenbläuling 🦋🥰. Einfach so. In der Tageszeitung. Ich musste richtig lachen, weil ich mich total gefreut habe. Für mich ist das ja quasi mein kleiner Freund aus dem Diemeltal.

    Der Dunkle Wiesenknopf-Ameisenbläuling ist ja nicht irgendein Schmetterling. Er ist der Schmetterling des Jahres 2026. Ein ziemlich besonderer Typ. Und einer der Gründe, warum ich den Schmetterlingssteig so liebe. Seine Lebensweise ist so verrückt und so faszinierend, dass man sie eigentlich jedem einmal erzählen möchte.

    Dass er jetzt sogar in der Zeitung auftaucht fühlt sich ein bisschen an wie ein Gruß aus seinem Lebensraum. So nach dem Motto: „Hier bin ich. Und ja, ich bin wirklich da.“

    Ich hoffe sehr, dass ich ihn nächstes Jahr bei meinen Führungen mal live erwische. Das wäre ein kleines Highlight für mich. Vielleicht lässt er sich ja sogar auf ein Selfie ein 😉🤩.