Schlagwort: Naturpark Reinhardswald

  • Pressetermin mit zwei Bürgermeistern

    Am Montag in dieser Woche stand etwas auf meinem Programm, das man als Bergziege auch nicht alle Tage erlebt: ein Pressetermin. Und zwar zum Start des neuen Naturerlebnisprogramms im Naturpark Reinhardswald 🌳.

    Mit dabei waren unter anderem Torben Busse, Bürgermeister von Hofgeismar und stellvertretender Vorsitzender des Naturparks Reinhardswald, sowie Manuel Zeich, Bürgermeister von Trendelburg und Vorstand Naturpark Reinhardswald e. V. Für meine Wanderungen rund um Diemeltal und Holzapetal also genau die richtigen Ansprechpartner 😊.

    Saisonstart Naturerlebnisprogramm 2026

    Vorgestellt wurde das Naturerlebnisprogramm für 2026 mit über 170 Veranstaltungen, von Wanderungen über Naturführungen bis zu Familienangeboten. Bergziegen Touren inklusive 🐐💚. Viele zertifizierte Natur und Landschaftsführerinnen und -führer sind daran beteiligt und seit meiner Ausbildung im letzten Jahr gehöre ich nun auch dazu.

    Für mich sind das immer noch besondere Momente. Denn hinter diesem Programm steckt genau das, was ich so gerne mache: Menschen draußen unterwegs begleiten, Geschichten über Landschaft und Natur erzählen und gemeinsam entdecken, wie schön unsere Region ist.

    Der Pressetermin war also ein bisschen offizieller als eine Wanderung im Reinhardswald. Aber am Ende ging es um dasselbe wie bei jeder Tour: rausgehen, die Natur erleben und den Blick für das Besondere schärfen.

    Oder, ganz bergziegenmäßig gesagt: Der Reinhardswald hat viele Wege. Und wir gehen einfach los 💚.

  • Frühjahrs-Ausstellung Kassel: Bergziege trifft Messehalle

    Zurzeit läuft auf dem Kasseler Messegelände die Frühjahrs-Ausstellung (noch bis zum 8. März) und wer dort unterwegs ist, merkt schnell: Hier trifft man sich zum Stöbern, Informieren und Pläne schmieden. Zwischen Haus, Freizeit und allem, was den Frühling einläutet, ist auch der Naturpark Reinhardswald mit einem Stand vertreten und genau dort durfte ich am Montag einen ganzen Tag lang mit anpacken.

    Für mich war das eine spannende Mischung aus „Naturpark erklären“ und „Menschen neugierig machen“. Viele kamen mit ganz konkreten Fragen: Wo kann man gut wandern, welche Runde lohnt sich gerade jetzt, was ist auch mit Kindern machbar und wo gibt es die schönsten Wege, ohne dass es gleich eine Expedition wird. Über den Tag verteilt waren es mehr als 160 Besucher.

    Esther auf dem Messestand des Naturpark Reinhardswald

    Neben den Klassiker-Themen rund um den Reinhardswald ging es bei mir auffällig oft um zwei Gegenden, die ich sehr gern nach vorne schiebe: Diemeltal und Holzapetal. Dafür hing am Stand auch ein kleines Plakat, das im Grunde eine Frage stellt, die man viel zu selten laut ausspricht: „Weißt du eigentlich, wie schön es dort ist?“
    Spoiler: Viele wussten es nicht. Noch nicht 😉🐐. Aber nach ein paar Tipps, Bergziegen-Beratung, etwas Kartenmaterial und ein paar echten Tourenideen hatte ich das Gefühl, dass sich da bei einigen direkt neue Ziele im Kopf festgesetzt haben.

    Und so wurde aus mancher Frage nach dem Naturpark ziemlich schnell ein Austausch über Wanderlust, Lieblingswege und geführte Touren.

    Bergziege unterwegs auf der Frühjahrs-Ausstellung in Kassel

    Unterm Strich war es ein richtig guter Tag: viele Begegnungen, viele freundliche Gespräche und ganz viel Lust auf draußen. Wer die Frühjahrs-Ausstellung noch besuchen möchte: Der Naturpark Reinhardswald freut sich in Kassel über Besuch. Und die Bergziege sowieso 🐐🌿💚.

  • Bergziege, Bachlauf und Biberrutsche – Premiere im Holzapetal

    Gestern um 9:30 Uhr standen wir am Wanderparkplatz Keßpfuhl. Ein bisschen gespannt. Ein bisschen vorsichtig optimistisch. Denn die Wetter-App hatte die ganze Woche eher Drama angekündigt als Wanderfreude 🌧️.

    Und was war? Fast trocken. Nur ein kurzer zehnminütiger Regenschauer, einmal Regenjacke an. Und danach sogar ein Hauch Sonne im zweiten Teil der Strecke. Der Wettergott hatte offenbar Lust auf Holzapetal. Die Premiere der Tour konnte beginnen.

    Wald. Weg. Holzape.

    Diese Tour ist anders als meine Diemeltal-Erlebnistouren. Kein „Wer bin ich?“, keine Spiele, keine kreativen Aktionen unterwegs. Diesmal stand das Wandern im Mittelpunkt. Gehen. Schauen. Erzählen.

    Ich habe von der Holzape berichtet, vom Naturschutzgebiet, von den Tieren, die hier leben. Vom Biber, dessen Spuren wir an mehreren Stellen entdecken konnten. Gefällte Stämme, Dämme, und – für viele neu – eine echte Biberrutsche. Ja, die gibt es wirklich 🦫! Eine kleine Rinne im Uferbereich, wo der Biber regelmäßig vom Feld ins Wasser gleitet. Das sorgte für große Augen und viel Gesprächsstoff.

    Den Biber selbst haben wir leider nicht gesehen. Mit 17 Personen im Wald und lebhaften Gesprächen wäre das auch eher unwahrscheinlich gewesen. Und im Naturschutzgebiet bleiben wir selbstverständlich auf den Wegen.

    Highlight mit langen Hälsen

    Etwa auf halber Strecke wartete das große Staunen: die Straußenfarm in Wülmersen.

    Für 15 der 17 Teilnehmer war es der erste Besuch dort. Entsprechend groß war das „Oh!“ und „Ah!“, als die Tiere vor uns standen. Eindrucksvoll, neugierig, ein bisschen exotisch mitten im Reinhardswald.

    Uwe, der Besitzer der Farm, hat sich Zeit für uns genommen und uns in rund 30 Minuten spannende Einblicke gegeben. Es hat alles wunderbar geklappt. Genau so, wie wir es vorher abgesprochen hatten.

    Ein besonderer Kontrast zur ruhigen Waldwanderung und gleichzeitig eine Bereicherung für den Tag.

    Ein bisschen Abenteuer

    Im zweiten Teil wurde es dann noch einmal spannend. Beim Hochwasser 2024 wurde die Beckerbrücke über die Holzape weggerissen. Stattdessen liegen nun große Trittsteine im Bachlauf. Also hieß es: Bachüberquerung.

    Nicht dramatisch. Aber mit Respekt. Der eine oder die andere hat kurz gezögert. Doch genau hier zeigte sich wieder, was gemeinsames Unterwegssein ausmacht: helfen, Hand reichen, ermutigen. Am Ende standen alle trockenen Fußes auf der anderen Seite. Fast wie ein kleines Survival-Training 😂.

    Und sonst?

    Was ich immer wieder merke: Genau das ist mein Ding. 17 Menschen durch den Wald zu führen, Natur erklären, gemeinsam unterwegs sein, beobachten, lachen, staunen. Das erfüllt mich jedes Mal. Auch diese Premiere war für mich rund, lebendig und einfach richtig schön.

    Und weil die Nachfrage so groß war und nicht alle einen Platz bekommen haben: Ja, diese Tour wird es wieder geben. Vielleicht im Sommer, wenn alles grün ist und die Holzape unter einem Blätterdach verschwindet. Vielleicht mit ganz anderem Licht. Ganz anderer Stimmung.

    Aber ganz sicher wieder mit Wanderherz 💚🐐

  • Wenn Wege größer werden – und die Vorfreude gleich mit

    In den letzten Wochen habe ich gemerkt, wie viel Freude mir das Entwickeln neuer Touren macht. Strecken zusammensetzen, Wege ausprobieren, Ideen sortieren und langsam spüren, wie daraus etwas „wunderbares Wanderbares“ entsteht. Und dann kommen Rückmeldungen. Fragen. Anmeldungen. Menschen, die Lust haben, genau diese Wege mitzugehen. Das fühlt sich gerade richtig gut an.

    Drei Länder in zwei Tagen – eine neue Dimension

    Nach den ersten Touren, die gut an einem Tag zu bewandern sind, ist in mir die Idee gewachsen, noch einmal anders zu denken. Weiter. Größer. Mit mehr Zeit. So ist die Idee zur Tour „Drei Länder in zwei Tagen“ entstanden.

    Zum ersten Mal geht es über zwei Tage hinweg, mit Übernachtung und allem, was dazugehört. Nicht, um möglichst viel Strecke zu machen, sondern um dem Unterwegssein mehr Raum zu geben. Für Gespräche, Pausen, Eindrücke, für müde Beine am Abend und das Wiederaufbrechen am nächsten Morgen. Eine Tour, die bewusst eine neue Dimension öffnet.

    Drei Länder in zwei Tagen“ ist seit ein paar Tagen online. Und tatsächlich sind bereits die ersten Anmeldungen eingegangen 🤩💚. Das freut mich riesig, denn diese Tour ist anders als das, was bisher da war. Ein bisschen außergewöhnlicher, ein bisschen abenteuerlicher. Und genau das war die Idee dahinter.

    Ausgebucht – ein schönes Zeichen

    Dass die Touren insgesamt gut angenommen werden, zeigt sich auch an anderer Stelle: Die Holzapetal-Tour am 21. Februar ist auch schon ausgebucht. Ich freue mich sehr, dass das Konzept trägt und die Idee aufgeht. Dass ruhige Wege, bewusstes Gehen und gemeinsames Unterwegssein genau das sind, wonach viele suchen. Danke für euer Vertrauen 💚.

    Wenn im Hintergrund alles rund läuft

    Was ich gerade ebenfalls sehr zu schätzen weiß: dass im Hintergrund alles zuverlässig funktioniert. Anmeldung, Buchung, Überblick behalten. Dinge, von denen ich am Anfang dachte, sie würden erst später eine größere Rolle spielen. Jetzt merke ich: Gut, dass sie schon da sind. Ein Gruß geht raus an meinen Steinbock-Admin 😘, der früh gesagt hat: „Das bauen wir lieber gleich ordentlich.“ Recht gehabt 😄.

    So bleibt der Kopf frei für das, worum es mir eigentlich geht: die Wege, die Menschen und das Draußensein 🍀.

    Und jetzt?

    Jetzt bin ich vor allem gespannt. Auf die kommenden Touren, auf neue Gruppen, auf weitere Ideen. Das Ganze entwickelt sich gerade lebendig, stimmig und angenehm fordernd. Im besten Sinne.

    Bleibt neugierig 🌿🐐

  • Drei Länder in zwei Tagen

    Eine außergewöhnliche Rundwanderung durch Nordhessen, Südniedersachsen und Ostwestfalen

    Informationen zur Tour

    • Dauer: Verteilt auf 2 Wandertage
    • Länge: ca. 54 Kilometer
      • Tag 1: ca. 24 Kilometer
      • Tag 2: ca. 30 Kilometer
    • Die Wegstrecke ist nicht barrierefrei
    • Maximale Gruppengröße: 11 Personen
    • Anmeldung erforderlich

    Höhenprofil

    Tag 1:

    Tag 2:

    Termine und Buchung

    Anmeldung telefonisch: 0 56 71 / 92 59 56

    💡 Nach der Anmeldung über den untenstehenden Buchungslink erhältst du von mir eine persönliche E-Mail mit weiteren Informationen zur Tour sowie einer Teilnahmevereinbarung. Diese dient der verbindlichen Anmeldung, da Übernachtung und Anreise im Voraus organisiert und bezahlt werden.

    Geplante Termine für diese Tour:

    DatumPlätzeAnmeldung
    Samstag, 30.05.2026
    07:45 Uhr
    AusgebuchtWarteliste (falls Plätze frei werden)

    Treffpunkt

    • Park & Ride-Parkplatz am Bahnhof Hofgeismar. Von dort fahren wir gemeinsam mit der RegioTram zum Wanderstart nach Hümme.
    • In Google Maps öffnen: Treffpunkt

    Die Tour

    Zwei Tage. Drei Bundesländer. Rund 54 Kilometer voller Panorama, Geschichte und echter Wanderfreude. Diese Tour ist mehr als nur Strecke. Sie ist ein kleines Abenteuer vor der eigenen Haustür.

    Unser gemeinsamer Wander-Startpunkt ist der Bahnhof in Hümme, den wir bequem mit der RegioTram von Hofgeismar aus erreichen. Von hier aus beginnt unsere Rundwanderung, die uns nach zwei intensiven Tagen wieder genau an diesen Ort zurückführt.

    Wo Landschaft Geschichte erzählt

    Der erste Wandertag führt uns über ruhige Wege entlang von Waldkanten, durch offene Landschaften und vorbei an Spuren vergangener Zeiten. Alte Trassen, sanfte Höhen und immer wieder kleine Ausblicke prägen diesen Abschnitt. Ein erstes klares Highlight ist die Umgebung der Trendelburg, wo Wald und Geschichte auf besondere Weise zusammenkommen.

    Unterwegs bleibt Zeit für Pausen, Gespräche und bewusstes Gehen. Am Nachmittag erreichen wir Helmarshausen, wo wir in der Jugendherberge übernachten. Gemeinsames Abendessen, entspanntes Zusammensitzen und der Austausch über die Erlebnisse des Tages gehören genauso dazu wie müde Beine und das gute Gefühl, angekommen zu sein.

    Flüsse, Höhen und neue Perspektiven

    Am zweiten Tag wird die Runde größer. Wasser begleitet uns auf unterschiedlichen Wegen, Grenzen werden überschritten, fast beiläufig. Weite Landschaften wechseln sich mit stillen Abschnitten ab, immer wieder öffnen sich neue Blickwinkel. Ein besonderer Moment dieses Tages ist ein Aussichtspunkt, der den Blick weit über das Wesertal freigibt.

    Ein weiteres kleines Abenteuer gehört ebenfalls dazu, bevor wir durch offene Höhen, abwechslungsreiche Wege und vertrauter werdende Landschaften weiterwandern. Schritt für Schritt schließt sich schließlich der Kreis und wir kehren nach Hümme zurück.

    Erschöpft, zufrieden und mit dem Gefühl, etwas Besonderes erlebt zu haben. Zwei Tage voller Wege, Weite und gemeinsamer Zeit.

    Und manchmal reicht genau das, um den Kopf frei und das Herz ein bisschen weiter zu machen.

    Mitzubringen

    • Wetterangepasste Kleidung und Schuhe
    • Alles, was du nach einem Wandertag für eine entspannte Nacht und für den nächsten Morgen brauchst, gehört ins Gepäck
    • Geeignete Rucksackverpflegung
    • Bargeld für den Besuch eines Ausflugslokals an der Strecke und für Getränke in der Jugendherberge

    Kosten

    • Erwachsene (ab 18 Jahren): 89,00 €
      • inkl. Bahnticket
      • inkl. Übernachtung in der Jugendherberge
      • inkl. Abendbrot, Frühstück und Lunchpaket
    • Vorkasse

  • Holzapetal: Wald, Weg und Wanderherz

    Informationen zur Tour

    • Länge: ca. 16 Kilometer
    • Dauer: ca. 4,5 Stunden
    • Die Wegstrecke ist nicht barrierefrei
    • Maximale Gruppengröße: 15 Personen
    • Anmeldung erforderlich

    Höhenprofil

    Termine und Buchung

    Anmeldung telefonisch: 0 56 71 / 92 59 56

    Geplante Termine für diese Tour:

    DatumPlätzeAnmeldung
    Termine werden demnächst ergänztSchau bitte in Kürze nochmal hier vorbei

    Treffpunkt

    • Wanderparkplatz Keßpfuhl, zwischen Trendelburg und Gottsbüren
    • In Google Maps öffnen: Treffpunkt

    Die Tour

    Manche Wege müssen nicht erklärt werden. Man geht sie und versteht.

    Diese Wanderung durch das Holzapetal gehört genau dazu. Schon nach wenigen Schritten wird es ruhiger. Der Wald schließt sich, die Geräusche werden leiser, der Blick weiter. Das Gehen übernimmt den Takt, der Alltag tritt in den Hintergrund.

    Die Tour führt durchgehend durch den Wald. Wir sind auf gut begehbaren, breiten Waldwegen unterwegs, die ein gleichmäßiges Tempo erlauben und Raum lassen für ruhige Gespräche oder einfach fürs Unterwegssein. Es ist eine Runde, die nicht fordert, sondern trägt.

    Über weite Strecken begleitet uns die Holzape. Mal ist sie sichtbar, mal nur zu hören, doch immer präsent. Sie gibt den Rhythmus vor. Wir folgen ihrem Lauf hinein ins Tal und kommen auf der anderen Seite wieder zurück. Der Weg verändert sich, ohne seinen Charakter zu verlieren.

    Mit rund 16 Kilometern richtet sich diese Wanderung an Menschen mit guter Grundfitness, die Freude an längeren Strecken haben. Es geht nicht darum, möglichst viel zu erleben, sondern bewusst unterwegs zu sein.

    Etwa auf halber Strecke legen wir eine Rast an der Straußenfarm Wülmersen ein. Inmitten der ruhigen Landschaft erwartet uns dort eine kurze Führung und ein ungewöhnlicher Einblick in das Leben dieser beeindruckenden Tiere. Ein kleiner, exotischer Kontrast zur Waldwanderung, der den Tag bereichert, ohne seinen ruhigen Charakter zu verändern.

    Im Frühling verändert sich das Holzapetal beinahe täglich. Frisches Grün breitet sich aus, die Luft wirkt klar und neu und überall ist leise Bewegung spürbar. Der Wald gewinnt an Weite und Licht, während die Holzape ruhig ihren Weg durch das Tal zieht. Es ist eine Zeit des Aufatmens und des Neubeginns, die dieser Wanderung eine besondere, stille Lebendigkeit verleiht.

    Eine Tour für echte Wanderherzen.

    Mitzubringen

    • Wetterangepasste Kleidung und Schuhe
    • geeignete Rucksackverpflegung

    Kosten

    • Erwachsene (ab 18 Jahren): 11,00 € (inkl. Straußenfarm-Führung)
    • Jugendliche/Kinder (10-17 Jahre): 5,00 € (inkl. Straußenfarm-Führung)
    • Barzahlung vor Ort

  • Zertifiziert – und wieder in der HNA

    HNA 10.12.2025

    Heute Morgen: Frühstück, Zeitung, Lächeln. Ich wusste wieder nicht, dass die HNA heute über uns berichtet. Ein Bericht über unsere frisch abgeschlossene ZNL-Ausbildung zur Natur- und Landschaftsführung. Dieses Mal nicht als „die Neuen“, sondern als Gruppe, die ihren Abschluss geschafft hat und nun offiziell Teil des Naturparks Reinhardswald ist. ZNL 2025 – bereit zum Auswildern 😂🤩!

    Die letzten Monate waren so voll, so intensiv, so abwechslungsreich, dass mir dieser Artikel wie ein kleiner Haltepunkt vorkam. Ein „Da stehen wir wirklich“, schwarz auf weiß und gut sichtbar für alle, die hier leben.

    Besonders spannend fand ich, wie die HNA die Vielfalt unserer Abschlusskonzepte beschreibt. 21 Menschen, 21 Wege Natur zu vermitteln. Genau das hat diese Ausbildung so besonders gemacht. Jede und jeder von uns hat etwas Eigenes entwickelt und ich finde es schön, dass das nun auch öffentlich gesehen wird.

    Auch der Blick nach vorn fühlt sich jetzt viel konkreter an. Ab 2026 dürfen wir unsere Ideen im Naturerlebnisprogramm des Naturparks einbringen. Das ist nicht mehr nur ein Gedanke oder ein Ziel, sondern etwas, das jetzt ganz real geworden ist. Ich kann’s kaum abwarten 🐐💚!

  • Jetzt geht’s los! Meine erste Tour ist online!

    Was für ein tolles Gefühl 💚!

    Die allererste Tour von Bergziege unterwegs ist online. Und sie könnte schöner kaum sein: Winterzauber im Diemeltal – der Schmetterlingssteig als Schatzkammer der Natur.

    Ich freue mich riesig, diesen besonderen Moment mit euch zu teilen. Monatelang haben wir geplant, gelernt, getextet, gefeilt – und jetzt ist es soweit: Meine erste geführte Wanderung ist veröffentlicht!
    Und das Beste: Es gibt sogar eine Verlinkung auf der offiziellen Webseite des Naturparks Reinhardswald. Das fühlt sich einfach großartig an!

    Seit heute findet ihr auf dieser Seite im Menü den neuen Punkt Touren – dort werde ich künftig alle weiteren Wanderungen veröffentlichen und euch auch die Möglichkeit zur Anmeldung geben.

    In wenigen Tagen verschicke ich außerdem meinen ersten Newsletter, mit spannenden Infos, kleinen Einblicken hinter die Kulissen und natürlich mit ganz viel Vorfreude auf das, was kommt.

    Jetzt geht’s richtig los 💚

  • Wanderpatin auf der Berg- und Talroute ab Trendelburg

    Ich hab’s getan: Ich bin jetzt ganz offiziell Wanderpatin! Und zwar für die Tour Nr. 7 des Schmetterlingssteigs, die schöne, schweißtreibende 😅 „Berg- und Talroute ab Trendelburg“. Ganze 29 Kilometer – und damit die längste der Touren. Ihr wisst es ja bereits: Ich hab’s mit Bergen, Tälern und langen Strecken. Also perfekt!


    Der Schmetterlingssteig schlängelt sich insgesamt über 152 Kilometer durch den Naturpark Reinhardswald – ein Traumgebiet für alle, die Waldluft, Natur und Märchen lieben. Damit die vielen Rundwege aber auch so schön bleiben, wie sie sind, braucht es Menschen, die regelmäßig nach dem Rechten sehen. Genau das machen wir Wanderpatinnen und -paten.
    Was das heißt? Ganz einfach: Ich laufe meine Runde regelmäßig ab, schaue, ob der „Schmetterlings-Schorschi“ noch gut zu sehen ist, ob vielleicht mal ein Ast davorhängt, ein Schild abgefallen ist oder ein Busch etwas zu übermütig gewachsen ist. Dann kommt die Gartenschere zum Einsatz. Wenn ein Pfeil fehlt, weil unklar ist, ob’s nach rechts oder links geht – kein Problem, da wird einer aufgeklebt. Und zack, ist der Weg wieder schmetterlingsklar.


    Das Ganze ist übrigens keine geheime ZNL-Sondermission – mitmachen darf wirklich jede und jeder, der Lust hat, sich ein Stück Weg zu „adoptieren“. Beim Naturpark Reinhardswald kann man einfach anfragen, ob noch Abschnitte frei sind. Ich sag’s mal so: Frische Luft, Bewegung, Natur und das gute Gefühl, was Sinnvolles zu tun – das ist schon eine richtig schöne Kombi.
    Also, falls du denkst: „Das klingt eigentlich ganz nett“, dann melde dich gerne beim Naturpark Reinhardswald. Freiwillige Naturfreundinnen und Naturfreunde sind immer willkommen. Wer weiß, vielleicht sehen wir uns ja irgendwo zwischen Trendelburg, Sielen, Deisel und Hümme mit Silikonspritze, Minisäge und Kabelbinder 😉.
    Bis dahin: Ich halt die Schilder fest, du die Wanderlust!

  • ZNL Prüfungswochenende 🦋🌿

    Was für ein Wochenende! Heute sitzen wir alle – die ganze ZNL-Truppe – mit klopfenden Herzen, ein bisschen zitternden Händen und einem Hauch Wahnsinn in der Luft zusammen. Es ist soweit: ZNL-Abschlussprüfung!

    Die letzten Wochen waren eine Mischung aus Lernen, Staunen, Zweifeln und Lachen. Wir haben Pflanzen bestimmt, Böden untersucht, Vogelstimmen gelernt, Präsentationen geprobt und dabei unzählige Thermoskannen leergetrunken 😂. Und jetzt ist der große Moment da.

    Alle sind aufgeregt. Alle sind hibbelig. Irgendjemand kichert, jemand anderes läuft im Kreis und wir alle versuchen, uns gegenseitig zu unterstützen. Wird schon gut gehen.

    Aber ehrlich gesagt: wir sind bereit. So viel Natur, Wissen und Herz wie in dieser Gruppe steckt, das kann nur gut werden. Und auch wenn mir der Puls bis in die Wanderstiefel schlägt, spüre ich gleichzeitig diese unglaubliche Vorfreude: auf das, was jetzt kommt, und auf das, was danach beginnt.

    Also: tief durchatmen, fest an mich glauben und los geht’s! 🐐💚